Was ist der Preis einer RAGDOLLKATZE ? Diese Frage wird mir immer
gestellt.
Sicher weiß ein jeder, dass es Rassekatzen nicht gratis gibt.
Vielleicht gibt es sie billig, aber mein 1. Gedanke wäre: Warum sind sie
billig?

Das liegt an schlecht geführten Zuchten, bei denen die Mütter
 bis zu 3 mal im Jahr Kitten bekommen ,

die Kitten werden oft mit nicht mal 8 Wochen Ungeimpft ohne Entwurmung usw. abgegeben damit die Katze so schnell wie möglich wieder rollig wird und somit bereit für eine neue Schwangerschaft ist solche Mütter sind wirklich ausgepowert sie werden meist nicht mal medizinisch  versorgt und wenn man sie nicht mehr benötigt
lässt man sie elendig
zugrunde gehen.  Diese Züchter haben meist nur sehr wenige Katzen aber dafür sehr viele Würfe mit ein und derselben Katze im Jahr . Sind auch bei keinem Verein um die Würfe zu melden denn es würde sofort auffallen wenn eine Katze zu bald eingedeckt wurde oder 3mal im Jahr Kitten hat.

Vereinsmitglieder ist es untersagt Kitten vor der 12 Woche Abzugeben!
 
Na ja, was soll ich zu den Preisen sagen; auf so manchen
Seiten steht welche Kosten bei einer Zucht entstehen, angefangen von der
Zuchtkatze, über die Tierarztrechnungen bis hin zu den Futterkosten.

Sicher kostet das
einiges,  aber ich habe dieses Hobby gewählt, da ich Katzen
überalles liebe und sie auch schätze.
Man verlangt ja nicht, dass der Käufer dem Züchter sein
gewähltes Hobby  finanziert.
Aber man weiß auch das jedes Hobby Geld kostet sei es der
Reitsport, das Golfen oder Tennis.

Weiters fährt man dann auch noch zu diversen Austellungen, um seine
Katze
berwerten zu lassen, dass man dann auch schöne und typvolle RAGDOLLS nach
Standard
züchtet .
Bei uns ist es so: unsere Katzen und Kitten sind bei uns volle
Familienmitglieder und ich verbringe sehr viel Zeit mit meinen  Tieren.  So
manche Geburtstagsfeier oder Reise, ja
sogar mancher Urlaub wurden  meinetwegen  schon abgesagt oder auf unbegrenzte
Zeit
verschoben.
An dieser Stelle Danke an meine Familie für ihr Verständnis.
Wer Tiere zu Hause hat weiß, dass da einiges an Arbeit anfällt, um
gesunde ,wesensfeste, aber vor allem glückliche und gut sozialisierte
Tiere mit
 Familienanschluss groß zu ziehen.
 
Unsere Tiere entsprechen dem vorgebenen Standard, aber für mich sind sie
die Schönsten der Welt!!
Es heißt ja nicht, dass ein Kater mit dem höchst errungenen
Titel den besten Charakter hat.
Ich persönlich lege Wert auf Gesundheit und
Charakter - die Titel sind eine schöne Draufgabe.
 
 Unsere Kitten sind bei Abgabe mit einem sehr guten Stammbaum,
 Impfungen, Entwurmung (auf Wunsch gechipt) und Gesundheitszeugnis (Frühkast) versehen.

 Mit sehr viel Liebe und Zuwendung großgezogen.
 Unsere Ragdoll Kitten sind nicht teurer oder billiger  als Bengalen
 , Mainecoons, HL.Birma oder Perser von
seriösen Züchtern.

 Bei uns bekommen sie nicht nur Traumhafte Ragdolls sondern
Freunde und Freude fürs Leben!
 
 Liebe Grüße
 Claudia

 

Warum züchten nicht reich macht!

Lieber Besucher auf dieser Seite möchten wir Ihnen kurz verdeutlichen wie es zu den Preisen für Rassekatzen kommt und dass diese durchaus gerechtfertigt sind. Die Preise entsprechen der Realität, wenn sie inzwischen nicht schon gestiegen sind wie alles andere auch! Es handelt sich hier um Auszüge aus der Zeitschrift Katzen extra 6/2000 von Heinz Stösser.
Magazin

Es gibt immer noch Menschen, die der Ansicht sind, dass Züchter sich mit dem Verkauf ihrer Katzenkinder eine goldene Nase verdienen.
Jeder, der ordentlich züchtet und jeder, der sich näher mit dem Thema Zucht beschäftigt, weiss wie teuer dieses Hobby ist. Eigentlich scheuen wir Züchter uns definitiv über Zahlen zu sprechen, weil wir unsere liebevoll aufgezogenen verkauften Jungtiere sowie Zuchtkatzen und Kastraten nicht nach einer Kosten-Nutzenrechnung nach dem Motto: „Der bringt Gewinn, der bringt Verlust und muss weg!“, einbeziehen. Hinzu kommt, dass Freunde, die zum Beispiel ihre Zeit auf dem Golf- oder Tennisplatz verbringen, uns für komplett verrückt erklären würden.

Katzenkäufer, die für eine Rassekatze ca. 600 Euro zahlen müssen, rechnen diesen Betrag oftmals schnell auf eine durchschnittliche Wurfgröße von vier Jungtieren hoch und glauben, der Züchter hätte nun ca. 2.400 Euro für den nächsten Urlaub, als Anzahlung für das neue Auto und Ähnliches auf dem Sparbuch. Da Begriffe wie „kostspielig“ und „teuer“ äusserst dehnbar und relativ sind, ist es vielleicht einmal an der Zeit konkret über Zahlen zu sprechen, auch wenn es sich bei dem Katzenverkauf nicht um ein Geschäft handelt und sich jeder seriöse Züchter darüber im Klaren ist, dass er mit Lebewesen wie Katzen keinen Handel betreibt.

Unter Geld verdienen ist zu verstehen, dass einem Züchter nach dem Verkauf seines Katzennachwuchses zu einem angemessenen, zugleich als Lebensversicherung für die Jungkatzen gedachten Preis ein genügend grosser Überschuss verbleibt, der geeignet ist, zum eigenen Lebensunterhalt beizutragen. Diese Rechnung geht aber nicht auf. Mit finanziellem Gewinn lässt sich Katzenzucht auf tierschützerisch - legalem Weg niemals realisieren.

Als Argument gegen den oben genannten üblichen Kaufpreis hören Züchter auch immer wieder, dass Hauskatzenhalter ihre Kätzchen lediglich für 50 bis 150 Euro anbieten und damit ihre Kosten gedeckt wären, dem müsste bei Rassekatzen genauso sein, schliesslich hätten alle jungen Katzen die gleichen Bedürfnisse.

Selbstverständlich sollte jeder Hauskatzenbesitzer den gleichen Aufwand wie ein verantwortungsbewusster Züchter betreiben. Die Frage stellt sich nur, ob er das wirklich tut und ob er weiss, was er zu tun hat.

Schliesslich lernt ein verantwortungsbewusster Züchter im Gespräch mit  Gleichgesinnten, durch entsprechende Literatur den Besuch von Ausstellungen, Genetikseminaren usw. über Jahre immer wieder dazu, wobei er nicht selten hin und wieder Lehrgeld zahlen muss.

Ausserdem fallen für den Hauskatzenfreund,  der einmal einen Wurf junger Katzen in seinem Heim haben möchte, die  Anschaffungskosten, die beim Kauf einer Rassekatze entstehen,  automatisch weg.

Startkosten

Zunächst muss er Mitglied in einem Verein  werden und einen Zwingereintrag vornehmen lassen. Durchschnittlich  beträgt der Vereinsbeitrag ca. 50 Euro;
ca. 45 Euro kostet der  Zwingereintrag und ca. 15 Euro die Aufnahmegebühr, insgesamt ca. 110  Euro. Gehen wir einmal von einer normalen zu kaufenden Anzahl von  Rassekatzen aus, die für die Zucht tauglich sein sollten.

So erscheint der durchschnittliche Kaufpreis für eine gute Rassekatze in Höhe von 600 bis 800 Euro je nach persönlicher Einstellung mehr oder weniger hoch.

Zahlreiche Telefonate, Ausstellungs- und  Züchterbesuche, sind nötig um die Katze oder den Kater zu erhalten, den man sich wünscht. Da ein Züchter es tunlichst unterlassen sollte, sich  eine Katze nur nach dem Ansehen von Fotos und Stammbäumen zu kaufen,  muss er mindestens vor dem Abholtermin auch einmal die Zuchtstätte, die Katzenhaltung, Eltern und Jungtiere begutachten.

Das Wohnumfeld muss für die kontinuierliche  Aufzucht junger Katzen und der Haltung eines eigenen Deckkaters anders  aussehen, als das von Katzenfreunden, die zwar mit der gleichen Anzahl von Katzen zusammenleben wie der Züchter, aber keine besonderen Räumlichkeiten benötigen.

Es versteht sich von selbst, dass Katzenkinder nur dann gut gedeihen, wenn Sie dort aufwachsen, wo auch  ihr Mensch lebt. Im günstigsten Fall bedeutet das, dass sie sich so gut  wie überall im Haus frei bewegen können und nicht separiert aufgezogen werden. Wie sehr hierdurch die Wohnräume, Möbel, Tapeten, Teppiche,  Gardinen usw. belastet werden, weiss jeder zu berichten, der nur eine  kleine Katze sein eigen nennt. Jährliche Renovierungen sowie des öfteren der Neukauf hochwertiger Möbel sind obligatorisch, wenn der Züchter  Wert auf ein respektables Zuhause legt, dass ungefähr dem eines  Katzenhalters der nicht züchtet gleichkommen soll. Ebenso müssen  Kratzbäume durch starke Beanspruchung regelmässig durch neue ersetzt  werden.

Vom Jungtier bis zur Zuchtkatze

So nun haben wir alles zusammen, haben nach und nach Weibchen und einen Kater gekauft und das Haus zuchttauglich gestaltet. Auf unserem Konto herrscht vermutlich gähnende Leere und wir freuen uns auf den ersten Wurf. So funktioniert das aber nicht. Bis aus einem Jungtier eine gute Zuchtkatze wird, dauert es seine Zeit.

Zunächst werden Sie mit einer entsprechend  geimpften Katze Ausstellungen zur Überprüfung der Zuchttauglichkeit und ebenso, um festzustellen welche Mängel übereinstimmend von den Richtern beanstandet werden, vornehmen müssen. Über die für alle Katzen  obligatorischen Impfungen gegen Katzenseuche und Katzenschnupfen müssen Sie sich Gedanken darüber machen, welchen Impfschutz Ihre Vierbeiner  wirklich benötigen. Nach Massgabe der Vereine sowie Veterinärämter sind  lediglich vorgenannte Impfungen und die gegen Tollwut Pflicht.

Billigangebote von "Schmuddelzüchtern" und  Händlern in Tageszeitungen, die das schnelle Geld machen wollen, den  seriösen Züchtern, verstärkt durch die Unwissenheit zahlreicher  Interessenten, das Leben schwer machen. Kaum ein Züchter verkauft, und ist er auch noch so bekannt und erfolgreich, heute noch pro Inserat  generell ein oder mehrere Jungtiere. Ausserdem ist es nicht sein  Bestreben, seine optimale aufgezogenen, liebevoll auf den Menschen  geprägten Katzenkinder dem erst Besten in die Hände zu drücken.
Er ist bestrebt, die Käufer auf Herz und Nieren zu prüfen, was neben der Aufzucht enorm viel Zeit verlangt.

Auf das Handeln bezüglich des Kaufpreises  sollte sich ein Züchter tunlichst nicht einlassen. Schliesslich handelt  es sich bei Katzen um Mitlebewesen und nicht um Flohmarktware. Wie sich  der Kaufpreis zusammensetzt und, dass wir uns als seriöse Züchter keine goldenen Nase verdienen, kann man seinen Anrufern dennoch erklären.  Manch ein Käufer wird so zur Einsicht bewegt und davor bewahrt von einem Schmuddelzüchter über den Tisch gezogen zu werden.

Welche Folgekosten, Ängste und Sorgen oftmals auf Katzenfreunde, die bei "Vermehrern" billig eine Rassekatze  erstanden haben, zukommen, ist ihnen meist nicht bewusst. Scheuen Sie sich als ordentlicher Züchter nicht davor Anrufern, die meinen: “Da gibt es aber eine Anzeige, da sind die viel billiger. Warum sind ihre denn so teuer?” entsprechend aufzuklären. Selbstverständlich verlaufen zahlreiche Gespräche in dieser Art häufig ermüdend und sind nicht immer von dem Erfolg gekrönt, die Meinung des anderen wie gewünscht zu verändern.

Gespräche über die Kostenintensität unseres  Hobbys ist aber letztendlich auch als Beitrag zum Tierschutz zu werten,  insbesondere auch dann, wenn der Züchter einen guten Draht zum Tierschutzbund unterhält und so ganz nebenbei bei Jungtiersuchenden, die sich eine Rassekatze definitiv nicht leisten können, diesbezüglich eine Haus- oder auch ältere Rassekatze zu vermitteln.

Letztendlich kann unseriösen Verkaufspraktiken und dem damit verbundenen Elend schlecht aufgezogener und verhaltensgestörter Rassekätzchen nur durch entsprechende Aufklärung langfristig ein Ende bereitet werden.

Dass zum Teil der Irrglaube in der  Bevölkerung immer noch besteht, dass Züchter mit dem Verkauf von Katzenkindern sich eine goldenen Nase verdienen, liegt nicht zuletzt an der zum Glück geringen Menge unseriöser Züchter (die nicht alle nur ausserhalb der Vereine züchten), denen gutgläubige Katzenfreunde auf den Leim gehen.

Katzenfreunde, die sich auf den Weg machen ein Jungtier zu kaufen, sollten sich daher verdeutlichen, dass nur der wohl durchdachte Kauf mit Verstand und Vernunft sowie das Ausschliessen von falsch verstandenem Mitleid sie vor Fehlkäufen schützt.
Die  Leidtragenden sind immer letztendlich die armen Katzen, die nicht entsprechend sozialisiert und krank ins Tierheim abgeschoben oder  eingeschläfert werden müssen und auch die wirklich seriösen Züchter, die mangels echter Anerkennung ihrer Liebe zur Katze und ihren intensiven  Bestrebungen zur Zuchtverbesserung irgendwann frustriert das Handtuch werfen. Vielleicht sollten wir und gar nicht so sehr davor scheuen, über konkrete Zahlen zu sprechen und insbesondere Kaufinteressenten durch unterhaltsame Erzählungen und Anekdoten vermitteln, wie viel Herzblut in einer guten Zucht steckt.

Und denken Sie daran, wir brauchen uns nicht dafür zu entschuldigen, dass wir unsere Katzenbabys nicht für “ einen Apfel und ein Ei” abgeben. Der Kaufpreis garantiert wenigstens bis zu einem gewissen Mass eine wohl überlegte Kaufentscheidung des Interessenten.
 

Falls Sie dies alles nicht überzeugt hat, können Sie sich natürlich trotzdem eine Katze zum
Schnäppchenpreis holen. Doch bevor Sie dies tuen, folgen Sie bitte diesem Link und Sie werden lesen
was Ihnen alles passieren kann!

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